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Kooperation ist der Kerngedanke
Die Kooperation mit Nachbargemeinden, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, ist der Kerngedanke der „Integrierten Ländlichen Entwicklung“. Kommunen nutzen gemeinsam Ressourcen, setzen Ziele miteinander um und unterstützen sich gegenseitig dabei, ihren Bürgern eine attraktive und lebenswerte Heimat zu bieten. Im Verbund können Angebote geschaffen werden, die eine einzelne Gemeinde alleine nicht umsetzen kann, vorhandene Ressourcen können effektiver genutzt werden und es entsteht ein Netzwerk, von dem auch die Bürger, Firmen und Vereine profitieren können.
Nicht alleine wegen der aktuellen demographischen Entwicklungen (Bevölkerungsabnahme, durchschnittliche Alterung der Gesellschaft, Abwanderung jüngerer Einwohner in Ballungszentren), sondern auch aufgrund der angespannten Finanzlage vieler ländlicher Kommunen wird eine verstärkte Kooperation benachbarter Gemeinden und Städte in Zukunft intensiviert (werden müssen), um die Attraktivität des „Lebens auf dem Land“ aufrecht zu erhalten.
Das Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken begleitet und unterstützt Kommunen im ländlichen Raum bei einer nachhaltigen Entwicklung im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE). In Unterfranken gibt es mittlerweile rund 30 interkommunale Zusammenschlüsse.
Neben klassischen Instrumenten der „Ländlichen Entwicklung“ wie Flurneuordnung und Dorferneuerung, ist der interkommunale Ansatz (Förderung von Kooperationen ländlicher Gemeinden) im Fokus der ILE. Wichtiger Faktor ist außerdem die Stärkung und Entwicklung ländlicher Gebiete „von innen heraus“. Mithilfe einer umfassenden Bürgerbeteiligung bringen gezielte und bedarfsgerechte Maßnahmen die Kommunen voran und erhalten die Lebens- und Wohnqualität vor Ort.
Analyse und gemeinsame Strategie
Ein zentraler Schritt für die interkommunale Zusammenarbeit ist die Erstellung eines Intergrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK). Ein ILEK enthält neben einer umfassenden Analyse des Raums bezüglich seiner Demographie, Wirtschaftsstruktur und bisherigen Entwicklung vor allem die Ableitung einer gemeinsamen Strategie für die Zukunft. Es werden in einem intensiven Meinungsaustausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Kommunalpolitikern, Behördenvertretern und Planern zahlreiche Ziele für die Region formuliert und Projektvorschläge zur Erreichung dieser Zielsetzungen erarbeitet.
2014 wurde das erste Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept – ILEK 2014 für die Allianz Waldsassengau im Würzburger Westen e.V. erstellt und von 4-2024 bis 03-2025 umgesetzt.
Zielsetzungen im Entwicklungskonzept 2014 der Allianz Waldsassengau:
Von 07-2024 bis 02-2025 wurde unter Berücksichtigung der Ergebnisse und Erfahrungen des ILEK 2014 von der Lenkungsgruppe der ILE-Allianz, je einem Vertreter des Amtes für Ländliche Entwicklung Unterfranken (ALE), des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Unterfranken (AELF), des Landratsamtes Würzburg und der Einbindung der Öffentlichkeit unter Federführung des Planungsbüros PLANWERK Stadtentwicklung ein neues Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept – ILEK 2025 erstellt. Seit 1. Mai 2025 befindet sich das neue ILEK 2025 in der Umsetzung.
Zielsetzungen im Entwicklungskonzept 2025 der Allianz Waldsassengau:
Erhöhung der Attraktivität der Region sowohl für Einheimische als auch für Gäste und Zugezogene durch:
Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit:
Das Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken fördert die ILEK-Erstellung sowohl finanziell als auch beratend.
Vorteile gemeindeübergreifenden Handelns:
Das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) ist der Strategieplan zur Bündelung dieser Aktivitäten der ländlichen Gemeinden. Das vollständige Konzept mit umfassenden Informationen finden Sie hier:
Fachliteratur vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten:
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