Mitgliedsgemeinden

12 Mitgliedsgemeinden bilden eine Allianz

„Gemeinsam mehr erreichen“

Einzelne Mitgliedsgemeinden der heutigen Allianz „Waldsassengau im Würzburger Westen e. V.“ arbeiten bereits seit vielen Jahren erfolgreich zusammen, so z. B. in Verwaltungsgemeinschaften und Zweckverbänden. Die Gemeinden im westlichen Landkreis gründeten bereits 2014 einen Verein, mit dem Ziel, die Zukunftsfähigkeit jeder einzelnen Gemeinde durch die Zusammenarbeit zu stärken.

 

Lernen Sie hier die Gemeinden der Allianz Waldsassengau kennen!

Lage, Gliederung & Infrastruktur

Altertheim liegt rund 16 Kilometer südwestlich von Würzburg und grenzt an den baden-württembergischen Main-Tauber-Kreis. Die Gemeinde liegt Nahe der Bundesautobahnen A3 und A81. Die drei Ortsteile Oberaltertheim, Unteraltertheim und Steinbach sowie die Aussiedlerhöfe Niederhofen, Karlebach und Quelläcker zählen zusammen rund 2.000 Einwohner. Altertheim verfügt über zwei Kindergärten und eine Grundschule. Neben Handwerk und Einzelhandel bieten Land- und Forstwirtschaft Beschäftigung. Insgesamt beträgt die landwirtschaftliche Nutzfläche der Gemeinde 1.609 Hektar.

 

Seit dem 01.01.2016 ist die Gemeinde Teil der Öko-Modellregion Waldsassengau unter der Trägerschaft der Allianz Waldsassengau. Ziel ist die Stärkung der ökologischen Landwirtschaft in der Region. Hierfür wurden verschiedene Maßnahmen beschlossen, u.a. die Öko-Zertifizierung von Streuobstflächen, Biodiversität in der Landwirtschaft oder Erprobung alter Kulturpflanzenarten.

 

Geschichte

Altertheim wird erstmals im Jahr 775 urkundlich erwähnt, im Rahmen einer Schenkung Kaiser Karls des Große an das Kloster Fulda. Vom 11. bis 15. Jahrhundert residierte hier das Rittergeschlecht derer von Altertheim, das einen Bockskopf im Wappen führte. Der letzte bekannte Vertreter dieses Geschlechts war Heinrich Busch von Langenstein zu Steinbach an der Welz, der 1570 mit der Reichsacht belegt wurde, weil er seine Schulden bei dem Juden Koloman zu Wertheim nicht bezahlte.

 

Nach den Rittern von Altertheim kamen die Ortschaften, die heute die Gemeinde Altertheim bilden, zur Grafschaft Wertheim und fielen 1556 durch Heirat an den Grafen Wolfgang von Castell. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass Altertheim heute zu Bayern gehört und ein evangelisches Dorf in einer rein katholischen Umgebung geworden und bis heute geblieben ist.

 

Bei der Gebietsreform im Jahre 1978 wurde die Gemeinde Altertheim aus den Orten Oberaltertheim, Unteraltertheim und Steinbach gebildet.

 

Sehenswertes

Im Ortsteil Oberaltertheim bestand bis in die Zeit der NS-Diktatur eine Synagoge. Die kleine Jüdische Gemeinde existierte bis 1942. Am Feuerwehrhaus in der Zaunlücke 2 erinnert eine Gedenktafel an das Gotteshaus und seine ausgelöschte Gemeinde. Im Ortsteil Unteraltertheim existiert noch eine Synagoge in der Brunnenstraße. Diese ist allerdings zu einem Lagerhaus einer örtlichen Maler- und Altertheim umfunktioniert worden. Weitere Sehenswürdigkeiten in und um Altertheim finden Sie in unserer Online-Freizeitkarte.

 

Freizeit & Feste

Die Gemeinde Alterheim bietet ein vielfältiges Angebot für Freizeit und Hobby mit Sportanlagen, Spiel- und Bolzplätzen und gastronomischen Angeboten. Das Rad- und Wanderwegenetz lädt dazu ein, die idyllische Natur und Landschaft im Altbachtal zu erkunden. Über das Jahr hinweg laden zahlreiche Anlässe dazu ein, die Gemeinde zu besuchen.

 

  • Kirchweih in Oberaltertheim, Unteraltertheim und Steinbach
  • Faschingsveranstaltungen in den Ortsteilen
  • Strackerfest
  • Alle zwei Jahre das Schlepperfest
  • Fest unter den Linden
  • Bergfest
  • Brunnenfest
  • Feste zum 1. Mai in den jeweiligen Ortschaften
  • Motorradtreffen der Motorradfreunde Oberaltertheim
  • Feuerwehrfest alle zehn Jahre
  • Sängerkranzfest alle fünf Jahre

Kontakt

Lage, Gliederung & Infrastruktur

Eisingen gliedert sich in die beiden Ortsteile Eisingen und Erbachshof. Die Gemeinde liegt verkehrsmäßig gut an das überörtliche Straßennetz angebunden. Die A 3 Frankfurt am Main – Nürnberg und A 81 Heilbronn sind nur ca. zwei Minuten entfernt.

 

Eisingen liegt unweit zu den wichtigen Naherholungsbereichen, dem Guttenberger Forst im Osten und dem Irtenberger Forst im Südwesten. Als vorteilhaft wird auch die vom Luftaustausch begünstigte Höhenlage zwischen 300 und 360 m über dem Meeresspiegel empfunden. Von den Höhen um Eisingen kann man bei klarem Wetter bis in den Spessart und in die Vorderrhön blicken.

 

Im Ort sind alle wichtigen Einrichtungen zum Wohnen und Leben vorhanden sind, bis hin zu einem vielseitigen Sport- und Freizeitangebot der Vereine und einem regen Leben der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden.

 

Die in Eisingen ansässigen gewerblichen Betriebe besitzen einen Ruf weit über die Grenzen Unterfrankens hinaus. Besonders hervorzuheben ist, dass es sich hier durchwegs um umweltfreundliche Unternehmen handelt.

 

In Eisingen ist die große Behinderteneinrichtung St. Josefs-Stift mit etwa 350 Heimplätzen für körperlich und geistig behinderte Menschen beheimatet. An öffentlichen Einrichtungen verfügt Eisingen über eine Gemeindebücherei, eine Grundschule, eine Kindertagesstätte, ein Jugendzentrum, eine Krabbelstube sowie sechs Kinderspielplätze.


Geschichte

Eine fränkische Siedlung ist in die erste Hälfte des 7. Jahrhunderts zu datieren. Durch diese fränkischen Siedler dürfte Eisingen auch seinen Namen erhalten haben. Die erhaltene erste nachgewiesene Schreibweise lautete „Isilingen“. Man darf annehmen, dass die frühfränkische Siedlung von einem „Yso“ ihren Namen erhielt.

 

Seit 1164 hatte das Kloster Oberzell Besitz in Eisingen, um 1500 besaß das Ritterstift St. Burkard in Würzburg die Dorfherrschaft und gut die Hälfte der Grundherrschaft. Überwiegend kleinere landwirtschaftliche Betriebe brachten den Einwohnern dürftigen Unterhalt. Die „Weinbergstraße“ im ehemaligen Wengertgebiet erinnert daran, dass hier einst Wein angebaut wurde. Als Teil des Hochstiftes Würzburg wurde Eisingen 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert und 1814 endgültig an Bayern fiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Die wenig einträgliche Landwirtschaft mag Grund dafür sein, dass es in Eisingen bereits 1896 „Berufspendler“ gab. 30 Maurer, zwölf Zimmerleute und 20 Tüncher gingen damals schon nach Würzburg zur Arbeit.

 

Nach dem 2. Weltkrieg nahm das Dorf mehr und mehr eine Entwicklung zur Wohngemeinde. Die Bevölkerung wuchs sprungartig an. Um den Ansprüchen einer Wohnbevölkerung gerecht zu werden, ging die Gemeinde Eisingen daran, Bildungs- und Freizeitanlagen neu zu errichten.


Sehenswertes

In der Sankt-Nikolaus-Kirche in der Ortsmitte von Eisingen ist das Kreuz des berühmten Bildhauers Tilman Riemenschneider zu sehen. Um 1500 dürfte der Würzburger Bildschnitzer Tilman Riemenschneider das Kruzifix geschaffen haben, das vermutlich in den Wirren der Säkularisation vom Kloster Oberzell nach Eisingen in Sicherheit gebracht worden sein dürfte. In der künstlerischen Bedeutung ist der Eisinger Kruzifixus von Riemenschneider dem von Tettwang, Aub und Steinach wohl noch vorauszustellen. Die 1838 erbaute St. Nikolauskirche steht über Fundamenten aus der Zeit um 1350. Im Chorbereich fand man Reste eines noch älteren Kirchleins.

 

Das begehbare Labyrinth im St. Josefs-Stift Eisingen ähnelt dem Labyrinth, das auf einem schwarzen Marmorstein in Knidos, im Südwesten der Türkei, gefunden wurde. Es hat einen Durchmesser von 27 Metern und eine einfache Weglänge von 354 Metern. Bei klarer Sicht kann man vom Labyrinth aus in Richtung Westen gut die bewaldeten Bergketten des Spessarts sehen und Richtung Norden bis in die Vorderrhön blicken. Das Labyrinth ist ganzjährig zugänglich.

 

Galerie „Erbachshof-Art-Project“ im Weiler Erbachshof.

 

Die Christusfigur des Kister Kreuzes wurde 1972 bei dem Bildhauer Lothar Bühner aus Bad Neustadt in Auftrag gegeben. Sie ist einem Original von Tilman Riemenschneider nachgearbeitet.

 

Der Kreuzschlepper im Neuen Friedhof aus dem Jahre 1998 entstand nach einem Entwurf des Eisinger Künstlers Bernhard Hauser.

 

Viele weitere Sehenswürdigkeiten in und um Eisingen finden Sie in unserer Online-Freizeitkarte.


Freizeit & Feste

Eisingen bietet mit seinen Gemeinden und Vereinen ein vielfältiges Angebot für Freizeit und Hobby mit Sportanlagen, Spiel- und Bolzplätzen, gastronomischen Angeboten und anderes. Das Rad- und Wanderwegenetz lädt dazu ein, Natur und Landschaft rund um Eisingen zu erkunden.

 

Die Dressur- und Springturniere auf der Reitsportanlage der Pferdefreunde Eisingen (Ländlicher Reit- und Fahrverein e.V.) zählen zu den herausragenden Pferdesportereignissen im unterfränkischen Raum.

 

Einmal im Jahr findet das so genannte Backhäuslesfest in Eisingen statt. Bei diesem wird in dem noch erhabenen alten Steinbackofen Brot und Blaatz gebacken. Jährlich laufen bereits Wochen vorher die umfangreichen Vorbereitungen zur Durchführung dieses traditionellen Straßenfestes, dem Fest der Gaumenfreuden und kulinarischen Genüsse.


Termine

Alle Veranstaltungstermine für die Gemeinde Eisingen finden Sie hier.

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Lage, Gliederung & Infrastruktur

Greußenheim liegt etwa 15 Kilometer nordwestlich der Barockstadt Würzburg in einer Talsenke. Die Gemeinde zählt ca. 1.650 Einwohner. Zusammen mit der Nachbargemeinde Hettstadt bildet Greußenheim eine Verwaltungsgemeinschaft.

 

Greußenheim hat eine gute Straßenanbindung an Würzburg. Die Anschlussstelle Helmstadt zur Bundesautobahn Frankfurt-Nürnberg (A 3) liegt ca. 5 km entfernt und ist über die B 8 schnell zu erreichen. Die Gewerbegebiete Untere Mühle und Untere Mühle II liegen zwischen Greußenheim und der Bundesstraße 8, mit einer nahen Auffahrt zur Bundesautobahn 3.

 

Greußenheim verfügt über einen Kindergarten.


Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde Greußenheim datiert aus dem Jahr 1136. 1505 befanden sich Dorf und Gemarkung innerhalb des Wertheimer Wildbannes und noch heute besitzt das Fürstenhaus Löwenstein-Wertheim-Rosenberg das Patronatsrecht über die Pfarrei Greußenheim. Als Teil des Hochstiftes Würzburg kam Greußenheim im Reichsdeputationshauptschluss 1803 an die Grafen Löwenstein-Wertheim. Beide gehörten ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis. 1806 wurde die Gemeinde Bestandteil des badischen Mediatamtes Steinfeld, das 1816 an Österreich abgetreten wurde. Im Rezess von Frankfurt 1819 fiel Greußenheim an Bayern.


Sehenswertes

In und um Greußenheim gibt es viele für diese Gegend typische Bildstöcke, Wegkreuze und Kreuzwegstationen, die einen Besuch lohnen. Sehenswert sind auch die Feldkapelle, eine Kreuzigungsgruppe aus dem Jahr 1629 und das sogenannte Gaigelskreuz aus dem Jahr 1780.

 

Hörens- und lesenswert sind die Volkssagen, die in Greußenheim spielen, darunter die Sage „Kaiser-Karls-Gericht“, die eine Geschichte über Kaiser Karl den Großen erzählt, der auf Greußenheimer Gemarkung einmal Gericht gehalten haben soll.

 

Viele weitere Sehenswürdigkeiten in und um Greußenheim finden Sie in unserer Online-Freizeitkarte.


Freizeit & Feste

Greußenheim bietet seinen Einwohnern ein breites Angebot an Sportmöglichkeiten. An Sportstätten stehen den Vereinen ein Fußballplatz, drei Tennisplätze, ein Beach-Volleyballfeld, ein Bolzplatz und eine Mehrzwecksporthalle zur Verfügung.

 

Touristisch interessant sind u.a. das traditionelle „Backhäuslesfest“, eine „Nachtwächterführung“ durch Greußenheim, der Kulturwanderweg „Zu Tisch in Greußenheim“ und der Kulturwanderweg Waldsassengau 3. Dieser ist etwa 12 Kilometer lang und führt an verschiedenen kulturhistorischen Stationen vorbei, die anhand von Informationstafeln erklärt werden. Der Rundgang beginnt auf dem Kirchplatz mitten in Greußenheim.


Termine

Alle Veranstaltungstermine für die Gemeinde Greußenheim finden Sie hier.

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Lage, Gliederung & Infrastruktur

Der Markt Helmstadt, bestehend aus den beiden Gemeindeteilen Helmstadt und Holzkirchhausen, liegt zwischen Maindreieck und Mainviereck. Die verkehrsgünstige Lage an der A3 mit der nahegelegenen Autobahnanschlussstelle Helmstadt und die geringe Entfernung von jeweils etwa 18 Kilometern von den Städten Würzburg, Marktheidenfeld, Wertheim und Tauberbischofsheim bietet ausgezeichnete Möglichkeiten für Beruf, Freizeit und Shopping. Die höchste Erhebung ist der Sesselberg mit 381 m über dem Meeresspiegel.

 

Aus einer im Zweiten Weltkrieg noch vollständig landwirtschaftlich geprägten Gemeinde hat sich in den letzten Jahrzehnten ein Kleinzentrum mit Industriebetrieben, Schulen, Handwerksbetrieben und dem Sitz der Verwaltungsgemeinschaft und Verbandsschule entwickelt. Seit der Landkreisreform am 1. Juli 1972 gehört Helmstadt zum Landkreis Würzburg. In der 1978 anschließenden Gebietsreform wurde der einstmals selbstständige Nachbarort Holzkirchhausen ein Ortsteil des Marktes Helmstadt.

 

Zwei Arztpraxen, ein Zahnarzt, eine Apotheke und zwei Kindergärten sind im Markt Helmstadt vorhanden. Für Schulkinder steht eine Verbandsgrundschule und drei gut ausgestattete Spielplätze zur Verfügung. Touristen können sich auf vier Gaststätten freuen. Eine davon kann mit ca. 50 Übernachtungsmöglichkeiten aufwarten. Zwei Bankfilialen, mehrere Einzelhandelsgeschäfte und verschiedene Handwerksbetriebe runden das Leben in der Marktgemeinde ab.


Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Helmstadt im Jahr 772, als eine gewisser „Alwalah“ den Ort, der damals „Adalhalmestat“ hieß, dem Kloster Fulda schenkte.

 

Helmstadt durchlebte eine wechselvolle Geschichte, immer wieder änderten sich die Dorfherrschaften und damit auch die Konfessionen. Geschichtlich bedeutsame Persönlichkeiten, die mit Helmstadt in Zusammenhang stehen, sind etwa Hans Böhm, genannt der Pfeifer von Niklashausen. Er wurde im Jahr 1476 in Würzburg auf dem Schottenanger von Fürstbischof Rudolf von Scherenberg verbrannt, nachdem er durch seine Predigten wider die geistliche und weltliche Herrschaft, Tausende von Anhängern in den Ort an der Tauber geführt hatte. Sein Denkmal steht heute auf dem Rathausplatz.

 

Auch Prinz Ludwig, der spätere König Ludwig III. von Bayern, ist mit Helmstadt verbunden: 1866 wurde er in der Schlacht bei Helmstadt im Ehringstal schwer verwundet. Aus diesem Grund steht am Ortsausgang Richtung Würzburg ein 1909 eingeweihtes großes Denkmal.


Sehenswertes

Das Heimatmuseum Holzkirchhausen zeigt auf über 250 Quadratmetern Ausstellungsfläche eine reichhaltige Sammlung über das bäuerliche Leben im Dorf. Hier werden Haus-, Hof- und Feldgeräte aus drei Jahrhunderten gezeigt. Von den kleinen Handwerksbetrieben, die früher in Holzkirchhausen nur im Nebenerwerb betrieben wurden, werden Schuster-, Büttner-, Wagner-, Schmied- und Steinhauerwerkzeuge ausgestellt. Besondere Höhepunkte sind die original Frauentracht aus dem 19. Jahrhundert, die Kriegervereinsfahne sowie die vorgeschichtlichen Funde wie Faustkeile, Keramik und Bronzeschmuck. An Öffnungstagen wird den Besuchern Kaffee und Kuchen angeboten.

 

Zahlreiche Bildstöcke, Wegkreuze und Kreuzwegstationen.

 

Prinz-Ludwig-Denkmal zur Erinnerung an die Verwundung von Prinz Ludwig von Bayern.

 

Viele weitere Sehenswürdigkeiten in und um Helmstadt finden Sie in unserer Online-Freizeitkarte.

 

Termine

Alle Veranstaltungstermine für den Markt Helmstadt finden Sie hier.


Freizeit & Feste

An einen Südhang gelehnt und umsäumt von Wäldern, Wiesen und Feldern bietet Helmstadt alle Möglichkeiten, mit dem Fahrrad oder den Wanderschuhen die weiten Fluren und schattigen Wälder auf einem gut ausgebauten Rad- und Wanderwegenetz mit Anbindung nach Würzburg, ins Taubertal und in den Spessart zu erkunden. Wandern Sie auf dem neuen Europäischen Kulturweg „Waldsassengau 1 – Zwischen allen Fronten“ (Führungen auf Anfrage) vorbei an den Denkmälern des Bruderkrieges von 1866, zum Hans-Böhm-Denkmal auf dem Rathausplatz, das an den in Helmstadt geborenen Pfeiferhannes erinnert und entdecken Sie geologischen Besonderheiten.

 

Die Menschen in Helmstadt verstehen es auch, ihre Feste zu feiern, Gäste sind gerne willkommen. Ob Vereinsfeste oder die beiden Märkte an Pfingsten und Martini, wir freuen uns auf Ihren Besuch und kredenzen Ihnen in unsere Gaststätten kulinarische Köstlichkeiten mit spritzigen Bieren und herrlichen Weinen aus unserem Fränkischen Weinland.

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Lage, Gliederung & Infrastruktur

Hettstadt liegt auf dem Hochplateau des linken Mainufers, fast in gleicher Höhe mit der Feste Marienberg in Würzburg. Die Einwohnerzahl der Gemeinde liegt bei 4.000, 72 Prozent der Gemeindefläche ist landwirtschaftlich geprägt.

 

Hettstadt bildet zusammen mit Greußenheim eine Verwaltungsgemeinschaft, deren Sitz in Hettstadt ist. Im Bereich der Grund- und Hauptschule existiert ein Schulverband, die Grundschule ist in Hettstadt beheimatet. Es existieren zwei Kindergärten, Einkaufsstätten für die Dinge des täglichen Bedarfs sind ebenso vorhanden wie diverse Speiselokale. Verschiedene Handwerks- und Gewerbebetriebe bieten ihre Leistungen an.


Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Hettstadt in einem Verkaufsvertrag aus dem Jahre 1158, 1170 wurde der Ort Pfarrsitz. Als Teil des Hochstiftes Würzburg wurde Hettstadt 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, und fiel 1814 endgültig an Bayern. Durch Kämpfe zwischen amerikanischen und deutschen Streitkräften am 1. April 1945 wurde der Ort zu 80 Prozent zerstört.


Sehenswertes

In und um den Hettstadt gibt es viele für diese Gegend typische Bildstöcke, Wegkreuze und Kreuzwegstationen, die einen Besuch lohnen. Sehenswert sind auch die Katholische Pfarrkirche Sankt Sixtus sowie der Hettstadterhof, ein historischer Gutshof.

 

Viele weitere Sehenswürdigkeiten in und um Hettstadt finden Sie in unserer Online-Freizeitkarte.


Freizeit & Feste

Das kulturelle und sportliche Leben in Hettstadt ist vielgestaltig. Die Vereine sind sehr rührig und die Dorfgemeinschaft intakt. Je nach Interessenslage kann hier fast jeder das finden, was er am meisten mag. Im Einzelnen bietet Hettstadt ein Beach-Volleyball-Feld, einen Bouleplatz, einen Fahrrad-Fun-Park, einen Tennisplatz, ein Freizeitgelände mit Basketballkörben und Skateanlagen sowie mehrere Sport- und Spielplätze. Für das leibliche Wohl sorgt eine abwechslungsreiche Gastronomie.

 

Gerne laden wir Sie auch dazu ein, auf zahlreichen Festen und Veranstaltungen mit uns zu feiern. 


Termine

Alle Veranstaltungstermine für die Gemeinde Hettstadt finden Sie hier.

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Lage, Gliederung & Infrastruktur

Holzkirchen liegt am westlichen Ende des Landkreises Würzburg inmitten des schönen Aalbachtals in unmittelbarer Nachbarschaft der tauberfränkischen Weinregion. Mit knapp 1.000 Einwohnern ist Holzkirchen eine der kleinen Gemeinden im Landkreis. Trotz geringer Größe ist aber eine beachtenswerte Infrastruktur vorhanden. Neben der hervorragenden Lage zeichnet sich Holzkirchen aus durch ein funktionierendes Gemeinwesen, getragen insbesondere durch die örtlichen Vereine und das Engagement seiner Bürger.

 

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Wüstenzell eingegliedert.

 

Das ehemalige Kloster Holzkirchen beheimatet seit 2002 mit dem Benediktushof, ein Seminar- und Tagungszentrum von überregionaler Bedeutung.


Geschichte

Das vor 775 gegründete Kloster Holzkirchen und der Ort waren Teil des Gebietes des Hochstiftes Würzburg und fielen im Reichsdeputationshauptschluss an die Grafen Löwenstein-Wertheim. Gegen eine Rente verkauften sie diese jedoch schon 1803 an Bayern, das sie 1805 mit dem würzburgischen Gebiet Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überließ. Mit den Verträgen von Paris 1814 gelangte das Großherzogtum zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.


Sehenswertes

Als bedeutendstes Bauwerk des Ortes gilt die von Balthasar Neumann 1730 erbaute Kirche des ehemaligen Klosters Holzkirchen, das bereits unter Karl dem Großen im Jahre 775 dem Bistum Fulda übergeben worden war. Ebenfalls sehenswert ist die 1746 errichtete Brücke über den Aalbach mit Nepomuk-Figur.

 

Viele weitere Sehenswürdigkeiten in und um Holzkirchen finden Sie in unserer Online-Freizeitkarte.


Freizeitangebot

Holzkirchen bietet ein vielfältiges Angebot für Freizeit und Hobby mit Sportanlagen, Spiel- und Bolzplätzen, gastronomischen Angeboten und anderes. Das Rad- und Wanderwegenetz lädt dazu ein, Natur und Landschaft rund um Holzkirchen zu erkunden.


Termine

Alle Veranstaltungstermine für die Gemeinde Holzkirchen finden Sie hier.

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Lage, Gliederung & Infrastruktur

Kist ist die höchstgelegene Gemeinde im Landkreis Würzburg. Ihr höchster Punkt ist die Kirchturmspitze der Pfarrkirche St. Bartholomäus. Die Gemeinde besteht aus zwei Ortsteilen, dem Pfarrdorf Kist als Hauptort und der Einöde Irtenberg. Kist ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Kist mit den Mitgliedsgemeinden Kist und Altertheim. In der Gemeinde Kist leben rund 2.600 Einwohner.
Kist bietet neben zentraler Lage, Stadtnähe und guter Infrastruktur auch gute Einkaufsmöglichkeiten, ärztlicher Versorgung und angenehmes Wohnen.


Geschichte

Erste schriftliche Zeugnisse über den Ort an der Grenze Bayerns zu Baden-Württemberg stammen aus dem Jahre 779. Man vermutet, dass die Gründung des Dorfes in die Karolingerzeit fällt. Wahrscheinlich waren es Köhler, die sich im Wald, gleich neben ihrer Arbeitsstätte niederließen. Ein guter Platz, führte doch auch die alte Verkehrsstraße von Würzburg nach Tauberbischofsheim von jeher am Kister Wald vorbei.


Sehenswertes

Das Gasthaus „Grüner Baum“ mit dem markanten fränkischen Fachwerk dürfte das älteste Gebäude in Kist sein. Es trägt eine wertvolle Tafel mit dem Bildnis Mariens (1706).

 

Nicht zu übersehen sind auch die denkmalgeschützte Pfarrkirche St. Bartholomäus, mit ihrem weithin sichtbaren Kirchturm, sowie der als Wahrzeichen des Ortes geltende rund 30 Meter hohe Wasserturm mit seinen 154 Stufen. In der Pfarrkirche ist unter anderem das Gemälde „Petrus in der Reue“ aus der Schule des Würzburger Hofmalers Konrad Onghers (1659-1706) zu sehen. Im Außenbereich der Katholischen Pfarrkirche befindet sich ein Sandstein-Bildstock mit barockem Kopfteil. Dieses zeigt auf der Vorderseite vermutlich eine Darstellung der Beschneidung Christi und auf der Rückseite Figuren des Hl. Sebastian, des Hl. Kilian und der Hl. Barbara, beidseits flankiert von zwei Engelsköpfen.

 

In der Nähe des Forsthauses Irtenberg befinden sich im Wald zwei Hoheitssäulen aus dem Jahr 1584, die Julius Echter nach zahlreichen Grenzstreitigkeiten mit dem Nachbarn Kurmainz an der Kreuzung der einstigen Geleit- und der alten Weinstraße errichten ließ. Die beiden über vier Meter hohen Hoheitssäulen, die auch „Geleitsäulen“ oder „Zollstöcke“ genannt werden, sind aus rotem Sandstein gefertigt und zeigen das jeweilige Wappen des Hochstifts Würzburg und des kurfürstlichen Erzstifts Mainz.

 

Nordöstlich von Kist, in der Nähe des Waldsportplatzes, befindet sich im Gemarkungsgebiet Kaltes Loch ein Grabhügelfeld mit vier Grabhügeln aus der Bronze- und der Hallstattzeit, einer der Grabhügel ist noch sichtbar.

 

Viele weitere Sehenswürdigkeiten in und um Kist finden Sie in unserer Online-Freizeitkarte.


Freizeit & Feste

Der Wald rund um den höchstgelegenen Ort des Landkreises sowie ein großes Freizeitangebot bieten einen hohen Erholungswert für Bewohner und Besucher. Ob Tennishalle und -plätze, Kegelbahn, Saunapark, Sportplätze wie der idyllische Waldsportplatz, das komplette Sportstadion an der Otto-Seubert-Halle, Beachsportanlage, Skateranlage, Boccia-Bahn, eine private Sportschützenanlage oder die bei Schnee gespurte Loipe – Sport und Wellness werden in Kist groß geschrieben. Dafür, dass keine Langeweile aufkommt und auch das kulturelle Leben pulsiert, sorgen zudem zahlreiche Vereine und Gruppierungen. Mit seinem Anschluss an das lokale Radwegenetz und seinen Waldwanderwegen lädt Kist ein Natur und Landschaft per Rad und Wanderschuh zu entdecken.

 

Gerne laden wir Sie auch dazu ein, auf zahlreichen Festen und Veranstaltungen mit uns zu feiern.


Termine

Alle Veranstaltungstermine für die Gemeinde Kist finden Sie hier

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Lage, Gliederung & Infrastruktur

Kleinrinderfeld befindet sich ca. 15 Kilometer südwestlich von Würzburg und gliedert sich in die drei Ortsteile Kleinrinderfeld, Limbachshof und Maisenbachhof. Die Gemeinde verfügt über alle notwendigen infrastrukturellen Einrichtungen und ein ausgeprägtes Angebot an mittelständischen Unternehmen. Landwirtschaft, Handwerk und Steinindustrie waren seit je her die wirtschaftliche Grundlage des Ortes und prägen sein Bild noch heute.

 

Geschichte

Schriftliche Erwähnung fand Kleinrinderfeld erstmals im Jahre 1060. Die Urkunde erwähnt eine Ansiedelung „Rindervelt minorem“ (= das kleine Rinderfeld). Hohe Belastung durch Abgaben, Fron und Wildschäden hielten die Bevölkerung über Jahrhunderte hinweg relativ arm – die 1445 getroffene Feststellung „die armen Leuthe“ galt auch später noch. Die Besiedlungskontinuität des Ortes wurde jedoch nicht einmal im 30-jährigen Krieg unterbrochen; langsam stiegen die Bevölkerungszahlen der meist kleinbäuerlichen Einwohner mit darauf ausgerichteten Handwerkern.

 

Die Säkularisation des Hochstiftes Würzburg 1802/1803 brachte den Anschluss an Bayern, der nach kurzem Interregnum des Großherzogtums Österreich–Toskana im Jahre 1814 endgültig vollzogen wurde. Um 1848 fällt auch Beginn des gezielten Abbaus von Muschelkalkstein, der dem Dorf einen steten Aufschwung bescherte.

 

Sehenswertes

Sehenswürdigkeiten in und um Kleinrinderfeld finden Sie in unserer Online-Freizeitkarte.

 

Freizeit & Feste

Kleinrinderfeld und die örtlichen Vereine bieten eine breite Palette an Sport-, Kultur- und Freizeitaktivitäten sowie gastronomischen Angeboten. Das Rad- und Wanderwegenetz lädt dazu ein, Natur und Landschaft rund um die Gemeinde zu erkunden.

 

Gerne laden wir Sie auch dazu ein, auf zahlreichen Festen und Veranstaltungen mit uns zu feiern.

 

Termine

Alle Veranstaltungstermine für die Gemeinde Kleinrinderfeld finden Sie hier.

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Lage, Gliederung und Infrastruktur

Markt Neubrunn mit dem Ortsteil Böttigheim liegt zwischen Würzburg und Wertheim, auf dem direkten Weg zum Kloster Bronnbach oder dem Factory-Outlet-Center „Wertheim-Village“. Es ist genauso nah nach Tauberbischofsheim oder Marktheidenfeld. Neubrunn liegt in einem Dreieck der Autobahnen A 3 und A 81 mit vier Anbindungen in günstiger Entfernung.

 

Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 2.655,55 ha und momentan 2274 Einwohner in beiden Ortsteilen, davon 1775 in Neubrunn und 499 in Böttigheim. 151 Hektar hochwertige Naturschutzflächen befinden sich in Böttigheim, eines der orchideenreichsten Naturschutzgebiete in Bayern. 860 Hektar Wald als Ausläufer von Spessart und Odenwald bedeuten trotz der zentralen Lage gesunde Luft, Entdeckungsmöglichkeiten für den Naturliebhaber und Holz als alternativen, nachwachsenden Brennstoff.

 

Die Marktgemeinde Neubrunn bietet alles, was man zum täglichen Leben braucht, ein komplettes Netz von Handel, Handwerk und Dienstleistung. Die medizinische Versorgung ist mit zwei Hausärzten und zwei Zahnärzten gewährleistet. Der Markt Neubrunn präsentiert sich als familienfreundliche Gemeinde, es gibt Betreuungsangebote für Kinder mit Kindergärten in jedem Ortsteil und eine Grundschule im Nachbarort Helmstadt. Eine Postfiliale und zwei Banken runden das Angebot ab um eine gute Grundversorgung für die gesamte Familie anzubieten.


Geschichte

Ludwig IV. „der Bayer“, Römischer König und Kaiser, verlieh Neubrunn 1323 das Stadtrecht. Dies erlaubte dem Deutschorden, aus dem Dorf Neubrunn eine Stadt zu machen mit Befestigung, Wochenmarkt und Stadtrecht. 1814 fiel das ehemalige Amt des Hochstiftes Würzburg endgültig an Bayern.


Sehenswertes

In und um den Markt Neubrunn gibt es viele für diese Gegend typische Bildstöcke, Wegkreuze und Kreuzwegstationen, die einen Besuch lohnen. Sehenswert sind auch die Ödwegskapelle und die Fiederlingskapelle sowie eine Bildtafel mit den 14 Nothelfern.

 

Viele weitere Sehenswürdigkeiten in und um Neubrunn finden Sie in unserer Online-Freizeitkarte.


Freizeit & Feste

Der Markt Neubrunn und die örtlichen Vereine bieten eine breite Palette an Sport-, Kultur- und Freizeitaktivitäten, welche durch das gemeindliche Freibad und einen Zeltplatz ergänzt werden. Seit 2007 ist der Markt Neubrunn Mitglied bei der Touristikgemeinschaft „Liebliches Taubertal“, seit 2008 Mitglied beim Tourismusverband Franken mit Sitz in Nürnberg. Ein gut ausgebautes Rad- und Wanderwegenetz lädt ein, sportlich oder eher mit Muße Natur und Landschaft rund um Markt Neubrunn zu entdecken. Im Rathaus liegen jeweils die neuesten Broschüren zum Thema Wandern, Radeln und Kultur zur kostenlosen Mitnahme aus. Weitere Informationen erteilen die Tourismusverbände.

 

Unbedingt lohnend ist ein Besuch des Naturschutzgebiets „Trockenhänge bei Böttigheim“. Dieser Lebensraum ist das Ergebnis Jahrhunderte lang ausgeübter traditioneller Bewirtschaftungsformen auf Flächen mit extremen Klimabedingungen und entsprechender Exposition. Wo es die Bedingungen an den steilen Hängen zuließen, wurde früher Weinbau betrieben. Ansonsten war die Schafbeweidung verbreitet, da diese extremen Standorte keine andere land- oder forstwirtschaftliche Nutzung zuließen.

 

Gerne laden wir Sie auch dazu ein, auf zahlreichen Festen und Veranstaltungen mit uns zu feiern.


Termine

Alle Veranstaltungstermine für den Markt Neubrunn finden Sie hier.

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Lage, Gliederung & Infrastruktur

Remlingen ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Würzburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Helmstadt. Der Markt ist ein landwirtschaftlich geprägter Wohnort an der Bundesstraße 8, im Einzugsbereich der Universitätsstadt Würzburg sowie der Städte Marktheidenfeld, Wertheim und Aschaffenburg.


Remlingen ist gut versorgt mit einer Vielzahl an Einzelhandelsgeschäften sowie Ärzten und Apotheken.


Remlingen war und ist bekannt für seine drei R: Rinder, Rösser und Runkelrüben. Remlinger Rinder wurden in die ganze Welt exportiert, unter anderem nach Kanada, Südafrika und Frankreich. Bis vor kurzem existierte ein Runkelrübenzuchtverein, dessen Rübensorte Remling sehr begehrt war.


Geschichte

Durch einen Tauschvertrag, den Kaiser Ludwig der Fromme bestätigte, erwarb am 9. Juli 839 das Kloster Fulda von dem Gaugrafen Poppo einen Teil des Forstes Spehteshart (Spessart). Hierzu gehörte auch Remlingen. Die Benediktinermönche des Klosters Holzkirchen erhielten mit Remlingen noch die jetzige Holzmühle, sowie den Weinberg „Hüterhaus-Höhberg“, dessen Weinstock noch heute im Remlinger Wappen zu finden ist.

 

Das ganze Mittelalter hindurch und auch noch die langen Jahrhunderte herauf bis zum Marktheidenfelder Brückenbau war Remlingen der bedeutendste Ort an der Straße Aschaffenburg – Würzburg. Die Poststation an der alten Handelsstraße Prag-Nürnberg-Frankfurt/Main-Brüssel, sowie der Sitz eines Zehntgerichts und die Herrschaft der beiden Adelsgeschlechter der Grafen Löwenstein-Wertheim und der Grafen zu Castell seien hier noch genannt. Seit dem späten 16. bzw. dem frühen 17. Jahrhundert war der Ort zwischen der Grafschaft Castell und dem Hochstift Würzburg Hochstift Würzburg geteilt; diese Teilung ist an den beiden Herrschaftsschlössern am Ortsbild heute noch erkennbar.

 

Die Herrschaftsgerichte wurden im Reichsdeputationshauptschluss 1803 sowie in der Mediatisierung zwischen Bayern, Baden und dem Großherzogtum Würzburg geteilt, bis 1810 ganz Remlingen Teil des Großherzogtums wurde, mit dem es 1814 an das Königreich Bayern fiel.


Sehenswertes

Den höchsten Punkt Remlingens nimmt das über einer hohen Stützmauer errichtete ehemalige Schloss Remlingen der Grafen zu Castell-Remlingen ein. In der Talniederung am Bach liegt die Anlage des ehemaligen würzburgischen Amtsschlosses Remlingen, die im heutigen Baubestand nur mehr bruchstückhaft nachwirkt.

 

Einen eigenen abgeschlossenen Bezirk bildet die Pfarrkirche mit dem sie umgebenden Kirchhof, ebenfalls hoch am Hang gelegen.

 

Die noch relativ hohe Anzahl historischer Häuser zeichnet den Ort aus.

 

Der auf Remlinger Gemarkung liegende Höhberg ist einer der ältesten Weinberge in Franken, zum ersten Mal urkundlich erwähnt im Jahre 839.

 

Lohnend ist auch ein Besuch des historischen Rathauses, der historischen Holzmühle „Moulin Hus“ am Aalbach und des Weilers Holzmühle mit drei Mühlen.

 

Viele weitere Sehenswürdigkeiten in und um Remlingen finden Sie in unserer Online-Freizeitkarte.


Freizeit & Feste

Remlingen kann mit einem sehr aktiven Vereinsleben aufwarten. In ca. 15 aktiven Vereinen findet jeder seine Möglichkeiten, sich aktiv zu betätigen. Außerdem bietet Remlingen seinen Einwohnern und Gästen eine breite Palette an Sport-, Kultur- und Freizeitaktivitäten sowie gastronomische Angebote.

 

Der Pferdesport wird aktiv und erfolgreich vom örtlichen Reit- und Fahrverein betrieben. Im Abstand von zwei Jahren findet an Pfingsten ein überregional bekanntes Reitturnier auf dem Gelände des Vereins statt.

 

Gern besucht von Einheimischen und Touristen sind der Saatmarkt im September, der Weihnachtsmarkt am 3. Advent, der Eierlauf am Ostermontag, der Hammeltanz, die Maibaumaufstellung und das Spürle ziehen.


Termine

Alle Veranstaltungstermine für den Markt Remlingen finden Sie hier.

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Lage, Gliederung & Infrastruktur

Waldbrunn liegt etwa zwölf Kilometer westlich von Würzburg. Die Gemeinde grenzt an Eisingen, Waldbüttelbrunn und das gemeindefreie Gebiet „Irtenberger Wald“. Es besteht eine Verkehrsanbindung an die Bundesautobahn 3 von Frankfurt nach Würzburg über die Anschlussstelle Helmstadt und eine direkte Busanbindung nach Würzburg. Waldbrunn verfügt über eine gut ausgebaute Infrastruktur, eine Grundschule und eine Kindertagesstätte.


Geschichte

Waldbrunn kann mit seiner Geschichte nachweislich bis ins Jahr 1164 zurückblicken. Der Siedlungsname wird erstmals im Jahre 1164 als „Walbrunnen“ in einer Urkunde bezeugt. Zusammen mit dem einstigen karolingischen Königshof Albstatt gelangten die Weiler Waldbrunn und Haselbrunn damals durch Tausch in den Besitz des Klosters Oberzell. Der heute noch im Ortskern erhaltene Klosterhof zeugt von rund sechshundertvierzig Jahren Dorfherrschaft bis zur Säkularisation 1803.


Sehenswertes

Mehrere Dorfbrunnen, ein originalgetreu nachgebautes Wasserdenkmal, Bildhäuschen, Wegkapellen, ein Wegkreuz und verschiedene Bildstöcke finden sich in und um Waldbrunn.
Auch das „Haselbrünnle“ im Walddistrikt Neuesee, welches an den verschwundenen Weiler Haselbrunn erinnert und früher eine Mühle speiste, lohnt einen Besuch, ebenso wie die Dreifaltigkeitskapelle von 1869 und der idyllisch im Wald gelegene „Köhlerbrunnen“.

 

Viele weitere Sehenswürdigkeiten in und um Waldbrunn finden Sie in unserer Online-Freizeitkarte.


Freizeit & Feste

Waldbrunn ist eine durchwegs aktive Gemeinde mit sportbegeisterter Bevölkerung, zahlreichen Sportangeboten und -veranstaltungen. Dazu gehört der Vereinssport ebenso wie der Schul-, Gesundheits- und Seniorensport sowie attraktive Sportangebote für das „ungebundene“ Sporttreiben von Beachvolleyball bis Tennis – Aktivität nach Lust und Laune. Für Walking Begeisterte existiert ein Nordic-Walking-Parcours.

 

In der Gemarkung Waldbrunn sind verschiedene Rad- und Wanderwege ausgebaut und ausgeschildert. Waldbrunn ist angebunden an mehrere überörtliche Radwanderwege: Romantische Straße, Aalbachtalradweg und Würzburg – Wertheim. Auch ein Abstecher zum Radweg Liebliches Taubertal lohnt sich immer.

 

Gerne laden wir Sie auch dazu ein, auf zahlreichen Festen und Veranstaltungen mit uns zu feiern.


Termine

Alle Veranstaltungstermine für die Gemeinde Waldbrunn finden Sie hier.

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Öffnungszeiten heute

Das Rathaus ist heute zu den folgenden Zeiten geöffnet:

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